Wandern in und um Köln

Ich war schon in Neuseeland, Kolumbien und Vietnam – aber auf dem Monte Troodelöh war ich noch nie. 😄

Dabei liegt der Monte Troodelöh mitten im Naturschutzgebiet Königsforst und ist mit 118,04 Metern der höchste Punkt Kölns – und allein das ist für Kölner Grund genug, dies als echte Attraktion à la Wallfahrtsstätte zu zelebrieren. Die „Gipfelbank“ und ein großer Felsen mit einem Metalkasten, der das Gipfelbuch, einen Stift und einen Datumsstempel enthält, markieren den genauen Standpunkt.

Dass man nicht in die Ferne schweifen muss, wenn das Gute doch so nah liegt, wusste ich schon vor der Corona-Pandemie. Neben vielen Fernreisen haben wir des Öfteren auch Urlaub in Deutschland gemacht. Mal an der Nordsee, mal in den Bergen.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

frei nach Goethe

In unseren Urlauben in Bayern haben wir das Wandern für uns entdeckt – und nach der Geburt unserer Tochter dann auch das Wandern in und um Köln. Denn auch wenn wir in unmittelbarer Nähe zum Rhein wohnen, so möchte man doch hin und wieder etwas anderes sehen. Zum Glück hat Köln in Bezug auf Wald, Wiese und Heide sehr viel zu bieten.

Auch wenn wir einige Wanderführer für Köln und das Umland haben, so nutzen wir mittlerweile auch sehr gerne die App Komoot, um uns eigene Wanderungen zusammenzustellen. Gerade mit einem kleinen Kind ist uns Flexibilität sehr wichtig, denn je nach Stimmung werden die Touren dann ganz einfach umgeplant und auch mal abgekürzt. 😉☺️

Naturschutzgebiete Königsforst und Wahner Heide

Der Königsforst liegt zwischen Köln, Bergisch-Gladbach und Rösrath – und bietet auf fast 3.000 Hektar Fläche zahlreiche Wanderwege, unter anderem zum Monte Troodelöh. Fünf ausgeschilderte Rundwanderwege bieten eine gute Möglichkeit, den Königsforst zu erkunden; zudem besteht einmal im Jahr auch die Möglichkeit, einen Marathon durch den Königsforst zu laufen. Der Wildpark Brück und der Waldlehrpfad sind außerdem ein schönes Ausflugsziel für Kinder.

Im Süden grenzt der Königsforst an die Wahner Heide, einem weiteren Naturschutzgebiet, das rund 700 gefährdete Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Zwar nimmt der Flughafen Köln/ Bonn fast ein Fünftel des ehemaligen Truppenübungsplatzes ein, doch drumherum kann gewandert werden; beispielsweise auf einem der zehn markierten Rundwanderwegen. Eine Wanderkarte im Miniatur-Format kann kostenlos herunter geladen werden; weitere Informationen, auch über Führungen, bekommt man im Internet oder im Infozentrum, das von April bis Oktober jeden Sonntag für einige Stunden geöffnet hat.

Der KÖLNPFAD

Nicht nur eine Wanderung zum Monte Troodelöh steht auf meiner „Wander-Wunsch-Liste“, sondern auch der seit Herbst 2008 existierende KÖLNPFAD, der vom Kölner Eifelverein entwicklet und markiert wurde. Ich möchte irgendwann die insgesamt 171km rund um meine Heimatstadt wandern – eimol öm Kölle röm.

Zum Glück ist der Rundwanderweg in 11 Etappen von 9 bis 22km Länge aufgeteilt, so dass man dieses Projekt nach und nach in Angriff nehmen kann. Die Start- und Endpunkte der einzelnen Streckenabschnitte sind praktischerweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen – also ab in die Straßenbahn und nix wie los.

Der Dom ist das Ziel – einmal rund um Köln auf dem KÖLNPFAD

Wandern im Kölner Umland

Ich hoffe, der kleine Einblick in die Möglichkeiten, in und um Köln zu wandern, hat euch gefallen. Wer die Kölner Stadtgrenzen dennoch verlassen möchte, der sei versichert: Das Bergische Land, die Eifel, das Siebengebirge und die Naturregion Sieg warten mit wunderschönen Wanderwegen auf euch.

Habt die schönste Zeit

Was Verzicht mit mir gemacht hat…

Die letzten Wochen haben wir auf vieles verzichtet – und ich muss sagen, das hat etwas mit mir gemacht. Ich habe schnell gemerkt, was mir wichtig ist und was ich nicht wirklich zum Glücklich sein brauche. Ich habe sehr viel Zeit mit mir allein verbracht und gespürt, dass ich gerne mit mir zusammen bin. Für mich persönlich eine sehr wichtige Erkenntnis. Denn die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir ja mit uns selbst. Und ich habe gemerkt auf welche Menschen ich in meinem Leben nicht verzichten möchte und wer wirklich mein Herz berührt.

Ich habe in der vergangenen Zeit nicht nur auf den physischen Kontakt zu Freunden und Familie verzichtet, sondern auch mein Einkaufsverhalten verändert. Ich bin nur ein Mal in der Woche einkaufen gegangen, habe mir vorher einen Plan gemacht, was ich essen und kochen möchte, und habe sozusagen darauf „verzichtet“, unnötig viel einzukaufen oder jeden Tag eine Kleinigkeit zu kaufen.

Ich gehöre zu denjenigen, die noch gerne im stationären Handel einkaufen und bin nicht einfach auf Online Shopping umgestiegen, als die Geschäfte schließen mussten. So habe ich mir zwei Monate keine neue Kleidung oder Schuhe gekauft – und ganz ehrlich: es fehlt mir nicht. Auch wenn wir Frauen oft glauben wir haben nichts zum Anziehen, der Kleiderschrank ist doch meistens sehr voll. ? (Ich habe trotzdem die lokalen Geschäfte unterstützt und mir beispielsweise von meinem Lieblingstörtchenbäcker etwas nach Hause liefern lassen.)

Mein Konsumverhalten hat sich in vielen Bereichen verändert. Ich habe zum Beispiel auch meinen Medienkonsum runtergeschraubt und festgestellt, wie gut es meinem Gehirn tut, mich nicht permanent berieseln zu lassen, sondern ausgewählt zu konsumieren. Gerade jetzt ist es doch auch wichtig, neben der Handhygiene eine Art Gedankenhygiene zu betreiben.

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Wir machen uns die Schönste Zeit

Ein Jahr lang war es still hier auf dem Blog, aber nun ist es Zeit für einen Neuanfang. Wir sind wieder da und möchten unser Datum, den 10. Mai, dazu nutzen, unseren Blog wieder aufleben zu lassen. Gerade in diesen verrückten Zeiten, in denen wir momentan leben, möchten wir uns trotz allem – und gerade deshalb! – die Schönste Zeit machen. Wir freuen uns, dass ihr Teil davon seid.

Kirschblüte, Neuanfang, Frühling

Im vergangenen Jahr war so viel los bei uns im echten Leben und es war geprägt von Veränderungen und Neuanfängen.

Da waren wieder entdeckte Hobbies, neue Bekanntschaften und wiederbelebte Freundschaften, Elternzeit und Rückkehr in den Job, räumliche Veränderungen, neue Interessen und der Wunsch, wieder regelmäßig zu bloggen.

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Schon ein Jahr – Schönste Zeit

Vor einem Jahr haben wir die Schönste Zeit gestartet. Wir haben viel Herz und Leidenschaft in dieses neue Baby gesteckt und hatten Visionen und Wünsche wie wir die Schönste Zeit mit euch teilen wollen. Es geht um unseren Alltag, unser Bewusstsein für uns und unsere Umwelt, unsere Leidenschaft Neues zu erkunden, die Komfortzone zu verlassen und natürlich darf der Genuss nicht zu kurz kommen!

Wir haben tolle Dinge erlebt, Alltägliche Erlebnisse mit euch geteilt und auch kulinarisch viel ausprobiert. Wenn wir auf das letzte Jahr Schönste Zeit zurückblicken gibt es einige Höhepunkte, die wir wohl nicht vergessen werden. Wollen wir gemeinsam einen Blick zurück werfen?

Cheers zwei Menschen stoßen mit Rose Wein an
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