Für mehr Konfetti im Leben – und weniger Plastik

Es gibt so Momente im Leben, da möchte ich Konfetti in der Tasche haben. Konfetti ist vielseitig einsetzbar. Es ist bunt, es kann fliegen, es hebt die Stimmung, zaubert ein Lächeln ins Gesicht, bringt mitunter Menschen zum Staunen, lässt uns jubeln oder untermalt einfach einen schönen Moment.

In mancher Lebenssituation wäre so eine Hand voll bunter Schnipsel doch das perfekte Accessoire, der perfekte Begleiter. Stellt euch vor, ihr habt ein schwieriges Meeting, schlechte Nachrichten, miese Laune.  Konfetti könnte den Moment verbessern! Natürlich lösen sich Probleme dadurch nicht in Luft auf, jedoch hat man vielleicht herzhaft gelacht. Die Stimmung ist nicht mehr so angespannt, die Aufregung hat sich gelegt, der erste Schreck ist verdaut.

Konfetti

Konfettimomente bleiben in Erinnerung und machen das Leben lebenswert.

Ich möchte noch viele dieser Momente feiern und im Konfettiregen stehen. Deshalb finde ich es wichtig, umzudenken und sich Gedanken zu machen. Gedanken zu unserer Erde, der Umwelt und wie wir Menschen damit umgehen. Ich bin zwar für mehr Konfetti, aber gegen die Wegwerfgesellschaft. 😉

Umweltschutz geht uns alle an

Wenn ich sehe wie achtlos manche Mitmenschen mit ihrem (Plastik-)Müll umgehen, dann frage ich mich manchmal: „Wie dumm kann der Mensch sein?“ Die Verpackung wird einfach in die Hecke am Straßenrand geworfen, die Zigarettenkippe wird aus dem Autofenster geschnipst, der Kaffee muss to go im Plastikbecher gekauft werden und wird dann auch einfach irgendwo abgestellt. Auf meiner Joggingstrecke gibt es Straßenecken, da stapelt sich der weggeworfene Müll.

Was ist so schwer daran, die Dinge in den nächsten Mülleimer zu werfen? Dieses Problem ist anscheinend so weit verbreitet, dass sich ein neuer Trend entwickelt hat: das Plogging. Da wird während des Laufens der Müll an der Strecke aufgesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Es ist erschreckend wie viele Müllsäcke auf einer Strecke von einigen Kilometern gefüllt werden und was alles achtlos in die Natur entsorgt wird.

Ich finde es wichtig, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und zu schauen was man selbst zu einer Verbesserung beitragen kann. Es muss nicht weltbewegend sein, aber wenn ich in meinem Leben Kleinigkeiten ändere, ist es ein guter Anfang.

Kleine Dinge im Alltag ändern

Ich habe angefangen und möchte Dinge ändern. Zum Beispiel möchte ich weniger Plastik in meinem Leben haben. So vieles in unserem täglichen Leben besteht aus Plastik. Fängt man morgens im Bad an: Zahnbürste, Duschgel, Zahnpasta – meistens alles aus oder in Kunststoff verpackt. Zum Frühstück gibt’s dann einen Joghurt im Plastikbecher, oder ein Käsebrot, bei dem der Käse und das Brot in Plastik verpackt sind.

Das geht auch anders, ist aber eventuell aufwendiger oder teurer. Ich schaue oft ob es Alternativen für mich gibt. Mittlerweile gibt es in vielen Städten schon sogenannte „Unverpackt“-Läden, in denen man vieles für sein tägliches Leben, wie der Name schon sagt, unverpackt kaufen kann. Dort gibt es die Zahnpasta statt in der Tube als Tabletten im Glas, oder man kann sich z.B. Reis in sein eigenes mitgebrachtes Gefäß abfüllen. Ich finde das eine gute Sache und hoffe diese Bewegung setzt sich irgendwann mal durch. Ich kann mir eine Reis und -Nudel Bar im Supermarkt auch gut vorstellen – auch das gibt es in manchen Ländern und Städten schon.

Die letzten Tage hab ich mal bewusst darauf geachtet, wo sich überall Plastik versteckt oder selbstverständlich benutzt wird. Es ist schon erschreckend und ich kann mich absolut nicht davon freisprechen. Wenn ich Lebensmittel einkaufe, achte ich sehr darauf ob die Sachen in unnötig viel Verpackungsmaterial eingepackt sind. Wenn ja, suche ich alternative Produkte, die nicht oder weniger verpackt sind. Oder ich entscheide mich gegen einen Kauf. Letztens stand ich an der Kasse im Supermarkt und guckte mir die Produkte der anderen Kunden auf dem Kassenband an. Es war verrückt, denn fast jedes Produkt war in eine Plastikverpackung gehüllt. Natürlich spielt bei der ganzen Geschichte nicht nur der Verbraucher eine große Rolle, nein auch der Hersteller sollte lernen, umzudenken. Hier vermute ich jedoch, das ist und bleibt ein Wunschtraum.

Konfetti hilft!

Und wenn ich jetzt wieder zu meinen Konfettimomenten zurückkomme, dann denke ich Konfetti hilft vielleicht auch hier. Denn manchmal begegnen mir Menschen, denen möchte ich zum Beispiel gerne eine volle Ladung Konfetti ins Gesicht werfen, damit sie aufwachen und erkennen, was wirklich wichtig ist. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und nicht nur an sich denkt, sondern in manch einer Lebenslage seinen Kopf anstrengt und mitdenkt, dann könnte es doch ganz schön werden!

Habt die schönste Zeit!

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