#nachgefragt bei Steph

Wir freuen uns sehr, dass unser erstes #nachgefragt Interview so viele positive Rückmeldungen von euch erhalten halt, denn ganz ehrlich: Wir lieben diese Reihe jetzt schon! Deshalb haben wir auch gar nicht viel Zeit verstreichen lassen und direkt beim nächsten interessanten Mensch #nachgefragt, um mehr über das Leben, Reisen und Genießen zu erfahren. Wieder bei einer echten Powerfrau und inspirierenden Persönlichkeit: bei Steph.

Steph hat zwar keinen Blog, aber dafür einen wunderbaren Instagram Account [@stephs.elysium], auf dem sie über 11.000 Followern einen Einblick in ihr Leben gewährt. Nika folgt Stephs Account bereits seit einigen Jahren als er noch unter dem Namen ‚Madam.Hirsch‘ bekannt war und der Fokus bei Sport und Fitness lag. Mittlerweile stehen Yoga, Bücher, Spiritualität, Achtsamkeit, Musik, Texte, Selbstliebe und die beiden Katzen Solis und Luna im Vordergrund. Ach, Stephs Instagram Profil ist so vielseitig, da schaut ihr am besten selbst einmal rein.

Nun aber endlich zu unserem kleinen #nachgefragt Interview mit Steph. Nochmal zur Erinnerung: Für jede unserer drei Kategorien Leben – Reisen – Genießen gibt es eine Einstiegsfrage, die bei allen Interviews immer gleich ist. Basierend auf den Antworten, ergeben sich dann die weiteren Fragen. Es wird eben #nachgefragt. 😉

Aus dem LEBEN

Was schätzt du in deinem alltäglichen Leben besonders?

Für mich ist es wichtig, Struktur im Alltag zu haben. Ich bin selten spontan, sondern ein kleiner Monk, der immer alles durchplant… das gibt mir Sicherheit. Morgens habe ich mir angewöhnt eine kleine Routine zu entwickeln, mit der es sich angenehm in den Tag starten lässt. Je nachdem wie ich aufwache, meditiere ich morgens und/oder mach ein kleines Yoga Workout von 15min, um meinen Körper und Geist aufzuwecken.

Danach geht’s mit dem Kaffee unter die Dusche & danach setz ich mich gern hin & schreibe in mein 6-Minuten-Tagebuch. Die Fragen sind immer gleich: wofür bin ich dankbar, was würde meinen heutigen Tag wundervoll machen – und welche positive Selbstbekräftigung soll mich heute begleiten.

Tagsüber lese ich viel – am liebsten moderne Poesie von Rupi Kaur oder Atticus. Das erdet mich tagsüber am besten, wenn ich mich unentspannt fühle oder einfach nicht zur Ruhe komme. Seitdem ich diese Beispiele in meinen Alltag integriert habe, fühle ich mich nicht nur morgens entspannter und ausgeglichener,  sondern hab auch noch den ganzen Tag ein gutes Restgefühl davon.

Deine entwickelte Morgenroutine gibt Dir also die nötige Struktur und Kraft für den Tag. Gibt es Tage an denen nicht alles nach Deiner Routine läuft? Und was tust Du dann? Hast Du einen „Notfallplan“ in petto?

Klar gibt es die 😄 nicht mal selten! An diesen Tagen lautet mein Notfallplan „Sieh zu, dass du klar kommst und trink mehr Kaffee!“ Hahaha, ich bin auch nur ein Mensch, der versucht seinen Shit so gut es geht together zu halten. Das klappt mal mehr, mal weniger gut. Hihi.

Deine Bilder und Stories bei Instagram sind so hübsch, interessant, ehrlich und vielseitig. Nika mag besonders jene, in denen eure Katzen Solis und Luna vorkommen (ganz besonders die vom Yoga mit Katze😂). Wie kam es, dass vor knapp zwei Jahren die Katzen von euch adoptiert wurden und wie haben die beiden dein Leben seitdem verändert und geprägt? 

Ich war schon immer sehr tierlieb & bin immer mit Hunden, Katzen, Kaninchen, Gänsen und was weiß ich noch alles, aufgewachsen. Tiere gehören für mich zum Leben dazu… bevor wir in unsere jetzige Wohnung zogen, wohnten mein Freund & ich in einer 42qm Wohnung (das geht nur, wenn man frisch verliebt ist!), die gerade mal so genug Platz für uns beide hatte.

Als wir dann umzogen, stand für mich schnell fest, dass 2 Kätzchen her mussten. Das gehörte für mich zum perfekten Heim. Für einen Hund fehlte durch unsere Jobs leider die Zeit. Wir fanden die beiden über eine Anzeige im Internet, holten sie 4 lange Wochen später ab & seitdem bringen sie mein Herz jeden Tag aufs Neue zum quietschen.

Die beiden sind so unterschiedlich und doch haben sie eines gemeinsam: sie sind absolute Kletten. Das geht morgens beim Aufstehen los, auf der Toilette sitzt Solis auf meinen Schoß und Luna auf meiner Schulter (kein Witz) dann geht’s weiter über besagte Yoga & Meditations Einheiten, die sie gern aktiv stören oder mitmachen, bis wir abends dann alle 4 gemeinsam zu Bett gehen 😄 Das muss man schon mögen. Aber wir lieben sie sehr & sind durch die beiden eine perfekte kleine Familie. Es sollte genau so sein. 😊

Besondere Tattoos erzählen besondere Geschichten: magst du uns etwas über deine Tattoos und deren Bedeutung erzählen?

Ohhhh da gibts so viele… Aber ich erzähl mal was zu den sichtbaren, die man über meinen Account schon kennt 🙂 Am linken Unterarm habe ich die Mondphasen tätowiert. Der Mond & seine Energien faszinieren mich schon immer. Seit ich versuche, mein Leben im Rhythmus mit genau diesen Energien zu leben, habe ich mir dieses Tattoo stechen lassen. Am rechten Schienbein habe ich meine Katzenkinder in Form von Mond (Luna) und Sonne (Solis) verewigt. Die beiden bekommen aber noch eine persönlichere Verewigung auf meiner Haut. 😊
Am rechten Mittelfinger habe ich mir einen Anker als Zeichen meiner Liebe zu meiner Heimat, dem Norden, stechen lassen – und am rechten Handgelenk, als Zeichen meiner Liebe zu meinem Job, einen QRS Komplex aus einem EKG 😊 Dann hab ich noch diverse Schriftzüge, Geburtsdaten meiner Eltern, aber auch Jugendsünden, die ich nicht ganz so gerne zeige 😄 Im November folgt ein großes Projekt, auf das ich mich schon sehr freue!

Über das REISEN

Welche Reise hat dich besonders geprägt und/ oder ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Meine spirituelle Reise prägt mich jeden Tag aufs Neue. Ich lebe seit einigen Jahren mit den Mondphasen, lasse mich mehr von Intuition leiten & nutze das Gesetz der Anziehungskraft für mich. Ich war schon immer spirituell, meine Tante hat mich damals in die große Kunst des Tarot Legens eingeführt und damit den Grundstein für meine Spiritualität gelegt. Jeder hat etwas woran er glaubt und das finde ich auch sehr wichtig. Für manche ist es Gott, für andere Schicksal und für andere das Universum.

Seitdem ich das frei leben kann, ohne mir Gedanken zu machen, wie das bei meinen Mitmenschen ankommt, kann ich mich selbst auch mehr akzeptieren. Selbstliebe ist etwas, woran man jeden Tag arbeiten muss – Orakelkarten und Räucherungen helfen mir dabei, dass ich mich weiterhin auf meinem eigenen Weg unterstützt fühle. Diese Reise ist großartig und wird nie enden 🙂

Du erzählst von deiner spirituellen Reise und was du berichtest hört sich sehr spannend an. Hattest Du Schwierigkeiten, Deine spirituelle Seite auszuleben? Wie reagiert Dein Umfeld?

Am Anfang war es gerade zuhause etwas schwierig zu integrieren. Mein Papa war dafür nicht wirklich offen, meine Räucherstäbchen machten ihm Kopfschmerzen und jedes Mal, wenn ich ein Thema aufgriff, rollte er die Augen. 😄 Mit der Zeit wurde das aber besser, mittlerweile kennt er meine Lieblingsräucherstäbchen, die er mir dann mal als kleines Geschenk mitbrachte und vor kurzem fragte er mich, ob ich ihm nicht mal die Karten legen möchte. Da hatte ich kurz feuchte Augen.

Es gibt nichts schöneres, als so akzeptiert zu werden, wie man ist. Meine Freunde fanden diese Seite an mir schon immer spannend – und mein Partner lässt mich das auch ausleben, wie ich mich am wohlsten fühle. Aber ich werde oft als Eso-Tante abgestempelt – was okay ist, ich bin ja auch eine. 😉

Hast Du Buchtipps oder Podcasts zum Thema, die Du empfehlen kannst?

Ich LIEBE alle Bücher von Gabrielle Bernstein. „Könnte Wunder bewirken“ ist eines meiner Lieblingsbücher. Ein 40 Tage Programm, welches mir persönlich sehr geholfen und viel Struktur in mein Handeln und Denken gebracht hat. Von Gabrielle stammen auch meine heißgeliebten Orakelkarten „The Universe has your back“, mit denen ich persönlich am liebsten arbeite.

Als Podcast kann ich immer mit warmen Herzen „happy, holy & confident“ von Laura Malina Seiler empfehlen. Eine großartige Frau.

Was zum GENIESSEN

Hast du einen Genuss Tipp für uns?

Seitdem ich vegetarisch lebe, genieße ich gutes Essen noch viel mehr. Zu wissen, dass ich keine Massentierhaltung mehr unterstütze, ist ein bisschen so, als würde man seinen eigenen Körper aus seinem Käfig befreien. Ich liebe es zu kochen, zu backen und dabei Hörbücher zu hören, das hat was Meditatives.

Gerne teile ich mein Rezept für mein veganes Lieblingssoulfood mit euch: Curry! In allen Variationen, wobei mir diese mit gerösteter Paprika am allerliebsten ist. Bei uns gibts immer Dinkelreis dazu. [Folgt dem Link zu Steph’s Lieblingsrezept für Curry mit gerösteter Paprika. Kichererbsen und Spinat vom Blog Tartes and Recreation]

Dein Rezept hört sich sehr lecker an. Kochst Du lieber frei Schnauze oder hälst Du Dich an vorgegebene Rezepte? 

Sowohl, als auch! Ich lass mich gern von Rezepten inspirieren aber weiche oft ab,
um meine persönliche Note unterzubringen. 😊

Du sagst Du lebst vegetarisch, nicht vegan. Auf welche tierischen Produkte magst Du nicht verzichten? Und was vermisst Du überhaupt nicht? Wie hast Du deine Ernährung umgestellt, von jetzt auf gleich, oder war es eher ein längerer Prozess?

Ich habe schon immer wenig Fleisch gegessen. Irgendwann habe ich dann angefangen aktiv Dokus wie Earthlings, Cowspiracy, What the Health und wie sie alle heißen… zu schauen. Das war an einem Wochenende und von da an habe ich kein Stück Fleisch mehr angerührt.

Ich war und bin zu sehr traumatisiert von dem, was ich in diesen Dokus sehen musste. Das ist die Realität. Natürlich wusste ich, dass Tiere nicht tot gestreichelt werden – aber wenn man nicht wirklich weiß, wie es
in Mastbetrieben und Schlachthäusern abläuft, dann neigt der Mensch dazu, in seiner rosaroten Blase zu leben. Ich gehörte dazu und bin mehr als froh, meinen Horizont erweitert zu haben.

Mir fällt es eigentlich nicht so richtig schwer auf irgendwas zu verzichten, da es einfach enorm viele, gute Ersatzprodukte gibt. Allerdings bin ich nicht streng mit mir und verbiete mir irgendwas. Ich bin auch niemand, der auf einer Feier erstmal fragt, was wo drin ist und dann die Nase rümpft. Fleisch und Fisch ess ich nicht, das ist Fakt… bei allem anderen kann ich Ausnahmen machen. Zuhause kann ich ja
dann so leben und essen, wie es mir gefällt. 😊 Ich vermisse den Fleischkonsum kein bisschen.

Liebe Steph, wir bedanken uns ganz herzlich für deine Zeit und deine Offenheit, so viel über dich und dein Leben mit uns zu teilen. Wir haben ganz viel Neues von dir erfahren und freuen uns auch sehr über deine Inspirationen zum Thema Spiritualität und das leckere Rezept. Alles Liebe und Gute für dich und deine kleine Familie. Wir sehen uns bei Instagram. 💛

Habt die schönste Zeit

2 thoughts on “#nachgefragt bei Steph

  1. Ganz tolles Interview!❤️… Ich liebs! Folge Steph schon eine ganze Weile und ich liebe ihren Account! Ihre Miezis, bei denen einen ganz warm ums Herz wird… Ihre Texte, mit Worten, die ganz tief drinnen berühren… Ihr Bücherliebe, die mir schon viele schöne Bücher geschenkt hat! Tolle Frau! ❤️

    1. Liebe Diana, ich hätte es nicht besser formulieren können. „Tolle Frau“ bringt es schon auf den Punkt – ich folge Steph auch schon sehr lange und liebe ihren Account einfach über alles.
      Hab die schönste Zeit. – Nika

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