#Weltentdecken: Urlaub in Kalifornien

Oktober ist für mich nicht nur der Monat für Kürbis, Reifenwechsel, Halloween und Uhren auf Winterzeit umstellen, sondern auch der Moment, in dem wir uns an die Urlaubsplanung für das kommende Jahr machen. Denn bis Ende des Monats müssen die Urlaubsanträge eingereicht und für mindestens 75% der Urlaubstage verplant werden. Ich nehme das gerne zum Anlass, über mögliche Reiseziele nachzudenken, aber auch das vergangene Jahr in Hinblick auf unsere Urlaube Revue passieren zu lassen.

Unser Jahresurlaub führte uns bereits im April nach Kalifornien, wo wir zwei Wochen lang das schöne, warme Klima und die atemberaubende Natur genossen. Ich denke oft an diese Reise zurück und wollte daher gerne meine ganz persönlichen Highlights unserer Zeit in Kalifornien mit euch teilen. Und ganz typisch für Schönste Zeit habe ich mich dabei gleich an der Unterteilung Leben Reisen Genießen orientiert. 😉

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Kürbis Cheesecake

Kürbis Cheesecake Hokkaido Herbst

Nachdem wir euch im Saisonrezept ja schon den köstlichen Brotaufstrich gezeigt haben, gibt es heute mal wieder etwas für den süßen Zahn: Kuchen! Wir bekommen beide nämlich nicht genug von Kürbis und den vielen verschiedenen Möglichkeiten, ihn zu verarbeiten. Ich liebe ihn als Suppe oder gebacken mit etwas Öl und Feta. Mit Hackfleisch oder Couscous gefüllt, als gebratene Scheiben auf dem Salat oder in süßem Kuchen ist er auch ein wahrer Genuss.

Meine Lieblinge

Doch nicht alle Sorten lassen sich gleich gut verarbeiten und schmecken teilweise auch sehr unterschiedlich. Am liebsten sind mir der Hokkaido und der Butternuss Kürbis. Der Hokkaido eignet sich sehr gut für faule Schnibbler wie mich, denn die Schale kann mit gegessen werden. Der Butternuss Kürbis muss geschält werden bevor man ihn verarbeitet. Ich mag besonders den leicht süßlichen Geschmack des Butternuss Kürbis, esse ihn meistens mit verschiedenen Füllungen aus dem Ofen.

Der Hokkaido ist mein Allrounder, denn wenn es mal schnell gehen soll, dann wird er entweder in Stückchen in der Pfanne gebraten oder kommt in Scheiben geschnitten für 15 Minuten in den Ofen. Ruckzuck und ohne großen Aufwand hat man ein leckeres Essen gezaubert. Unverzichtbar für eine reibungslose Verarbeitung ist allerdings ein gutes, scharfes und großes Küchenmesser, womit man dem Kürbis ohne Probleme auf den Leib rücken kann. 😉

Natürlich färben

In den köstlichen Käsekuchen, den es heute gibt, wird der Kürbis als Püree hinzugefügt. Allein schon wegen der Farbe eine tolle Sache finde ich! Es gibt so viele Möglichkeiten, Gerichte auf natürliche Art und Weise zu „färben“. Wie wäre es zum Beispiel mit Rote Bete, Himbeeren oder Spinat? Das müsste doch gut klappen, oder? Ich experimentiere gerne mal mit Zutaten und Lebensmitteln und das auch gerne beim Backen. Vielleicht sollte ich mal einen herzhaften Käsekuchen probieren, den ich mit Spinat und roter Bete färbe…aber bevor ich das teste, bekommt ihr erstmal das leckere Rezept für den süßen Käsekuchen mit Kürbis.

Kürbis Cheesecake

Kürbis Cheesecake

Zutaten

  • für eine Springform mit 20 cm Durchmesser
  • 300 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 200 g Speisequark
  • 100 g Kürbispüree aus Hokkaido
  • 2 Eier
  • 75 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 EL Grieß
  • 10 g Mehl
  • etwas Zimt und brauner Zucker

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Kürbis in kleine Würfel schneiden und mit etwas Wasser weichkochen. Mit Zimt und braunem Zucker abschmecken. Mit dem Stabmixer pürieren.
  3. Die Butter mit Zucker und Vanillezucker mit dem Handmixer vermengen. Nach und nach die Eier hinzugeben. Nun den Frischkäse, Quark und Grieß unter die Masse rühren.
  4. Die Hälfte der Käsekuchenmasse separat in einer Schüssel mit dem Kürbispüree verrühren.
  5. Die Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Nun die zwei Käsekuchenmassen abwechselnd Esslöffelweise in die Mitte der Form füllen.Dadurch entsteht das streifige Muster des Teigs.
  6. Den Kuchen für etwa 45 Minuten im heißen Ofen backen. Ich stelle immer noch eine Schale mit Wasser in den Backofen, damit die Luftfeuchtigkeit höher ist und der Kuchen gleichmäßiger gebacken wird. Nach der Backzeit im Ofen auskühlen lassen, bei offener Ofentür.

Der Kürbisgeschmack kommt besonders gut raus, wenn der Kuchen einige Stunden im Kühlschrank verbracht hat und schön kühl ist.

https://schoenstezeitblog.de/2018/10/20/kuerbis-cheesecake/

Habt die schönste Zeit!

Kölscher Klüngel: Lauf-Events für Herbst und Winter in und um Köln

Nun liegt der Köln Marathon schon wieder eine Woche zurück und wir hoffen, alle Starter haben sich gut erholt. Jetzt, wo die Tage kürzer und die Temperaturen deutlich kühler werden, beginnt für viele die „off-Saison“. Der Sommer ist vorbei und der Herbst hat nun entgültig Einzug gehalten. Die perfekte Gelegenheit, dem Körper Ruhe und eine Pause zur Regenaration zu gönnen, aber so ganz ohne Laufen durch den Herbst und Winter? Das geht dann auch nicht. Lasst euch trotzdem nicht vom Laufen abhalten, auch wenn es von nun an oftmals kalt, nass und dunkel sein wird.

Das Laufen im Herbst und Winter hat auch so viele schöne Seiten und Vorteile. Ausgestattet mit wettergerechter Kleidung, einer guten Lampe für die Laufeinheiten im Dunkeln und am besten noch in Begleitung eines Laufpartners ist Laufen auch in der dunklen Jahreszeit eine wunderbare Sache. Frische, klare Luft, das raschelnde Laub oder der knirschende Schnee unter den Füßen und die wohlverdiente heiße Badewanne im Anschluss machen uns jetzt schon Lust, auch weiterhin die Laufschuhe zu schnüren.

Wer die Dunkelheit so gar nicht mag, der kann ja immer noch die Wochenenden, die Mittagspause oder einen frühen Feierabend für eine schöne Laufrunde nutzen, wobei es auch wunderbar ist, morgens um kurz vor 8:00 dem Sonnenaufgang entgegen zu laufen. Das war für mich im vergangenen Winter der perfekte Start in den Tag. Zudem hat es mir geholfen, dass ich mir ein Ziel für das Frühjahr gesetzt hatte (ich bin im März meinen ersten Halbmarathon in Venlo gelaufen) und somit gezwungen war, auch im Winter meinen Trainingsplan einzuhalten, um gut vorbereitet zu sein.

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Unterwegs auf dem Rotweinwanderweg an der Ahr

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung für den Rotweinwanderweg und die Weinfeste an der Ahr]

Wandern ist vielleicht nicht jedermans Ding, aber wenn man danach mit köstlichem Wein und zwischendurch mit einem atemberaubenden Blick übers Ahrtal belohnt wird, vielleicht ja doch. An der schönen Ahr gibt es so manch schönes Fleckchen und herrliche Weinsorte zu entdecken. Und gerade jetzt im Herbst ist es landschaftlich wunderschön dort.

Ich liebe es, in der Herbstsonne durch die Natur zu streunen, neue Ecken zu entdecken und den Wandel der Jahreszeiten ganz bewusst zu erleben. Denn ich hab festgestellt, egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, jede Jahreszeit hat etwas Schönes für mich. Und im Herbst gehört eine Wanderung entlang der Ahr, durch die Weinberge auf dem sogenannten Rotweinwanderweg, auf jeden Fall auf meine To Do Liste. Der Rotweinwanderweg erstreckt sich über eine Länge von 36 Kilometern und führt durch Weinberge und beschauliche Orte wie Altenahr, Dernau und Mayschoß.

Weinreben

Wein und Wandern für Einsteiger

Da der Weg in mehrere Etappen geteilt ist und viele Abschnitte des Weges geterrt sind, benötigt man keine spezielle Wanderausrüstung und auch keine große Wandererfahrung, um dem Rotweinwanderweg zu folgen. Es gibt einige kurze Etappen, die nur 2 km lang sind, aber im Endeffekt kann man frei entscheiden wie weit man dem Weg folgt und wo man Pause macht. Wenn man in Altenahr startet geht es direkt eine längere Strecke nur bergauf. Jedoch entschädigt die Wahnsinnsaussicht und die tollen Farben des herbstlichen Ahrtals total.

Was ich auch noch toll finde, ist, dass die Winzer inmitten der Weinberge ihre kleinen Verkaufsstände aufgebaut haben. Hier kann man nach der ganzen Anstrengung gemütlich Rast machen und sich ein Schlückchen genehmigen. Auf der gesamten Route läuft man durch einige beschauliche Ortschaften, kommt immer wieder an sogenannten Straußwirtschaften vorbei, wo es den Wein direkt vom Erzeuger gibt und das ein oder andere Weinfest kreuzt den Weg. Man kann die meisten Orte übrigens mit der Deutschen Bahn erreichen und muss nicht mit dem Auto fahren. Es lohnt sich also auch für einen kurzen Tagesausflug oder einen Wochenendtrip an die Ahr zu fahren, denn man muss ja nicht die gesamten 36 Kilometer des Rotweinwanderwegs am Stück runterreißen.

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