#Weltentdecken: Urlaub in Kalifornien

Oktober ist für mich nicht nur der Monat für Kürbis, Reifenwechsel, Halloween und Uhren auf Winterzeit umstellen, sondern auch der Moment, in dem wir uns an die Urlaubsplanung für das kommende Jahr machen. Denn bis Ende des Monats müssen die Urlaubsanträge eingereicht und für mindestens 75% der Urlaubstage verplant werden. Ich nehme das gerne zum Anlass, über mögliche Reiseziele nachzudenken, aber auch das vergangene Jahr in Hinblick auf unsere Urlaube Revue passieren zu lassen.

Unser Jahresurlaub führte uns bereits im April nach Kalifornien, wo wir zwei Wochen lang das schöne, warme Klima und die atemberaubende Natur genossen. Ich denke oft an diese Reise zurück und wollte daher gerne meine ganz persönlichen Highlights unserer Zeit in Kalifornien mit euch teilen. Und ganz typisch für Schönste Zeit habe ich mich dabei gleich an der Unterteilung Leben Reisen Genießen orientiert. 😉

(Der Artikel enthält im Folgenden unbeauftragte und unbezahlte Werbung für Orte, Sehenswürdigkeiten und Lokale, die wir auf unserer Kalifornien-Reise besucht haben. DIe Links führen zu externen Webseiten.)

#Leben: Reiseroute und Unterkünfte

Wir planten unsere Reiseroute etwas untypisch von Süden nach Norden und starteten in Los Angeles. Wir holten direkt nach der Einreise am Flughafen unseren Mietwagen ab und machten uns auf den Weg zu unserer AirBnB Unterkunft (Link: Cozy Studio). Wir blieben für drei Nächte in der Stadt, verließen Los Angeles danach in Richtung Norden und wohnten die nächsten zwei Nächte in einer weiteren, wunderschönen AirBnb Unterkunft in Santa Maria (Link: French Country Casita incl. Breakfast).

Unsere nächste Unterkunft lag im Küstenstädtchen Marina (Link: Monterey Bay Getaway), etwas nördlich von Monterey, wo wir noch einmal für eine Nacht einen Zwischenstopp auf unserem Weg nach San Francisco einlegten. Nach drei Nächten in San Francisco, wo wir ein Zimmer in Strandnähe im District Outter Sunset gemietet hatten, ging es mit einem Stopp in Fort Bragg immer weiter in Richtung Norden bis Eureka (Link: Thompson Redwood House).

Nach Eureka verließen wir die Küste und fuhren über die Berge ins Landesinnere, wo wir eine Nacht in Redding blieben (Link: Master Suite private entrance). Der letzte Stopp unserer Reise war Sonora (Link: Home in the Treez) – eine Kleinstadt, die zwischen dem Stanislaus National Forrest und dem bekannten Yosemite National Park liegt und uns zudem wieder zurück Richtung Süden (auf Höhe von San Francisco) brachte, von wo aus wir schließlich nach Frankfurt zurück flogen.

#Reisen: Sehenswürdigkeiten, Ausflüge und Erlebnisse

Wir hatten vorab den Lonely Planet Reiseführer studiert und uns neben den typischen Sehenswürdigkeiten auch einige weniger bekannte Orte und Ausflugsziele raus gesucht, hatten aber auch genügend freie Zeit eingeplant, so dass wir uns vor Ort durch Tipps und Flyern aus der Touristeninfo inspirieren lassen konnten. Unsere persönlichen Highlights möchte ich hier mit euch teilen:

Los Angeles – Hollywood und Santa Monica

In Los Angeles hat uns ganz besonders das Griffith-Observatorium gefallen, denn von dort aus hat man nicht nur einen tollen Blick über die Skyline von Los Angeles, sondern auch die perfekte Aussicht auf den berühmten Hollywood Schriftzug. Außerdem suchten wir noch einige Drehorte von Filmen, die uns interessieren, in der Stadt auf, machten ein paar Fotos von den Sternen auf dem Walk of Fame, schlenderten über das Universitätsgeländer der UCLA und schauten in der Public Library vorbei.

 

Auf einen Besuch von Disneyland oder den Universal Studios verzichteten wir aus Zeit- und Kostengründen und verbrachten lieber etwas mehr Zeit an den Stränden von Santa Monica und Venice, wo wir auch am berühmten Muscle Beach und den Karussells und Restaurants auf dem Santa Monica Pier vorbei kamen.

Santa Barbara und Santa Maria

Auf unserem Weg nach Santa Maria genoßen wir nach drei Tagen in der Stadt einfach die wunderschöne Natur entlang der Küste und machten nur kurze Stopps in Malibu und Santa Barbara. Die Region rund um Santa Maria ist vor allem für den Anbau von Wein bekannt, man kann hier zahlreiche Weingüter und Keltereien besuchen. Außerdem lohnt sich ein Besuch, der Schmetterlinge in der Pismo Beach Monarch Butterfly Grove, ein Spaziergang am Oso Flaco Lake (wunderschön! 💛) und der Guadalupe-Nipomo Dunes.

Guadalupe-Nipomo Dunes
Big Sur, Monterey und Marina

Auf unserem Weg entlang der Küste weiter in Richtung Norden mussten wir leider einen Umweg durch das Landesinnere fahren, weil zu dieser Zeit der State Highway 1 entlang der Küste in Teilen aufgrund des Erdrutsches am Big Sur im Mai 2017 immer noch gesperrt war. Dieser Umweg entpuppte sich dann aber doch als wunderschöne Alternative, die uns von Jolon aus über die US Highway Forest Route 22S01 über die Berge zur Küste zurück führte. Der Ausblick vom Pass aus war einfach atemberaubend und jeden Kilometer mehr wert.

Außerdem können wir euch für die Region Monterey / Marina noch das Point Pinos Lighthouse und den angrenzenden Park, sowie den Asilomar State Beach empfehlen. Auf unserem dortigen Spaziergang trafen wir neben schöner Küstenlandschaft vor allem auf vorwitzige Nagetiere. 😉

San Francisco

Weitere süße Tiere begegneten uns auch im San Francisco Zoo, den wir an unserem zweiten Tag in Frisco besuchten. Der Zoo ist wirklich sehr, sehr schön und einen Besuch wert – außerdem lohnt es sich, vorher im Internet nach Coupons und Gutscheinen zu googlen, um noch ein paar Dollar zu sparen. 😉

Am Tag zuvor hatten wir das typische Touristen-Programm bereits abgespult: waren mit der berühmten Tram von der Innenstadt runter zum Strand gefahren, hatten vom Aquatic Parc Pier aus Fotos von Alcatraz und der Golden Gate Bridge gemacht, waren die Lombard Street hinunter gelaufen und am Hafen und dem berühmten Pier 39 vorbei gegangen.

An unserem zweiten Tag stand morgens erst einmal Levi’s Presidio 10k Run für mich an – ein Benefiz-Lauf zu Gunsten von The Guardsmen. Ich hatte mich vorab bereits über Läufe in Kalifornien, die im Zeitraum unserer Reise stattfinden würden, informiert und da wir rein zufällig an diesem Wochenende eh in San Francisco sein würden, meldete ich mich also bereits einige Wochen vor unserer Reise für den Lauf an. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, im Rahmen eines offiziellen Laufs über die Golden Gate Bridge zu laufen? 😍 Diese Möglichkeit konnte ich einfach nicht verstreichen lassen und kann jedem nur empfehlen, nach solchen Events (seien es nun Läufe oder andere Sportveranstaltungen) zu schauen und diese auch im Urlaub mit einzuplanen.

Fort Bragg, Eureka und die Redwoods

Von San Francisco ging es noch weiter in Richtung Norden, wo wir beim Point Bonita Lighthouse anhielten und noch einmal Fotos machten. Für den Point Reyes National Park, wo man stundenlang durch Dünen und Wälder wandern kann, fehlte uns leider die Zeit. Aber die Fahrt entlang der Küste und durch die Wälder wie der Humboldt Redwoods State Park und der Prairie Creek Redwoods State Park nördlich von Eureka waren mindestens genauso beeindruckend. In diesen Naturschutzgebieten wachsen fast 50% des natürlichen Bestands an Küstenmammutbäumen (California Redwood) – den höchsten Bäumen der Erde. 😳

Auch wenn Eureka ansonsten nicht allzu hübsch daher kommt (was allerdings zu großen Teilen auch am kalten, nebligen und regnerischem Wetter liegt), fanden wir neben den Redwoods noch zwei weitere Ausflugsziele, die uns sehr gut gefielen: Den kleinen, aber feinen Sequoia Park Zoo und die Samoa Dunes Recreation Area. Als wir nach zwei Tagen die Region rund um Eureka in Richtung Landesinnere verließen, war es als würden wir vom verregneten Herbst direkt in den Hochsommer zurückkehren. Das Wetter in Kalifornien ist wechselhafter als man denkt und zum Glück hatten wir vom Bikini und Flipflops bis zu Wanderschuhen und Fleecejacken alles dabei.

Von Redding über Sacramento nach Sonora

Die Sonne und Wärme taten uns so gut, dass wir einen längeren Stopp am Whiskeytown Lake einlegten, wo man sowohl Boote mieten als auch einfach schwimmen und picknicken kann. Ein kleines Motorboot mieteten wir erst ein paar Tage später am Pinecrest Lake Resort – einem weiteren, wunderbaren Fleckchen Erde, der eine tolle Alternative zum sehr bekannten Yosemite National Park darstellt und wo man durchaus mehrere Tage verbringen kann.

In Sacramento hatten wir nur einen kurzen Zwischenstopps in einem Outlet eingelegt, um noch ein wenig bei GAP, Converse, Nike und Co. zu shoppen – auf eine weitere Großstadt hatten wir jedoch keine Lust und auch im Reiseführer hatte uns nichts angesprochen, so dass wir lieber direkt weiterfuhren und stattdessen das kleine Städtchen Sonora anschauten und den Abend in unserer AirBnB Unterkunft umgeben von Wald verbrachten.

Unbedingt erwähnenswert und sehr lohnend in der Umgebung von Sonora sind neben dem Pinecrest Lake auch die Gold Rush City Columbia und der Railtown 1897 State Historic Park– eins meiner absoluten Highlights der ganzen Kalifornien-Reise.

#Genießen: Cafés, Pizza und Obstfelder

Wir haben uns aus mehreren Gründen bewusst für so viele AirBnB Unterkünfte entschieden. Nicht nur der Preis spielte hierbei eine zentrale Rolle, sondern auch die Tatsache, dass wir in unseren gebuchten Unterkünften mehr Platz als in einem Hotelzimmer hatten und uns außerdem fast jeden Tag selbst verpflegen konnten. Da wir beide gerne kochen, freuten wir uns immer besonders auf die Tage, an denen wir eine Küche zur Verfügung hatten. Dies war in Marina, Eureka und Sonora der Fall. In den anderen Unterkünften stand uns zumindest immer ein Kühlschrank, etwas Geschirr und eine Mikrowelle zur Verfügung, so dass wir auch dort selbst für Frühstück und Abendessen sorgen konnten.

Ein paar Tipps aus der Kategorie Genießen hab ich dennoch für euch. Bereits in Santa Maria wartete das erste Highlight auf uns: U Pick Blueberries (Link: U Pick Blueberries). Wie der Name schon sagt, kann man dort auf dem Feld selbst Blaubeeren (und auch Erdbeeren) pflücken. Das System funktioniert genau wie bei uns in Deutschland: Schnapp dir einen Eimer, pflück deine Beeren selbst und probier dabei so viel du magst. 😋 Obwohl wir in unserer Unterkunft sogar mit Frühstück vom Gastgeber verwöhnt wurden, hatten wir so auch noch gesunde Snacks für zwischendurch. Herrlich!

Nicht ganz so gesund wie die Blau- und Erdbeeren, aber mindestens genauso lecker, war die Pizza von Brother’s Pizza (Link: Brother’s Pizza) in San Francisco. Der Laden mag von außen nicht besonders einladend wirken, aber das Essen ist klasse und die Location war für uns perfekt zwischen dem San Francisco Zoo und unserer Unterkunft gelegen. Für einen Zwischenstopp in Downtown Frisco können wir euch das süße Café de Casa ans Herz legen (Link: Cafe de Casa), wo man mit hervorragendem Kaffee und brasilianischen Köstlichkeiten verwöhnt wird.

Das waren meine Highlights unserer Kalifornien Reise. Ich denke gerne daran zurück und stelle vor allem beim Durchschauen der Bilder immer wieder fest, wie sehr Kalifornien mich mit seiner Vielfältigkeit überrascht hat. Kalifornien ist so viel mehr als L.A., Hollywood und San Francisco mit seiner Golden Gate Bridge. Wir haben die zwei Wochen damals sehr genoßen – vor allem die atemberaubende Natur – und würden gerne bald noch einmal dort Urlaub machen.

Wie sieht es bei euch aus? Wart ihr schon mal in Kalifornien? Wenn ja, was waren eure persönlichen Highlights? Und an alle die, die noch nie dort waren, die Frage: Habt ihr jetzt auch Lust bekommen auf einen Urlaub im Golden State? Oder wie sehen eure Urlaubspläne für das nächste Jahr aus? Schreibt es uns gerne in die Kommentare – wir sind neugierig!

Habt die schönste Zeit!

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